Fröschlbauern

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Die Fröschlbauern sehen als Hauptaufgabe die Erhaltung alter bäuerlicher Arbeiten und Traditionen des Bauernstandes, die sich über Jahrhunderte hinweg bis zur Mechanisierung der Landwirtschaft kaum verändert haben.

FröschlbauernIhren Namen verdankt die Bauerngruppe einer alten Burghauser Hofstelle dem „Fröschlbauer“, die bereits im 12. Jahrhundert erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Sie liegt im südlichen Teil Burghausens. Ein modern aufgebauter Dreiseithof steht heute noch an dieser Stelle, dem Geburtsort des „Bauernführers“ Günther Leidmann, der bis zum 05.05.2015 zwei Jahrzehnte die Gruppe leitete. Nach seinem unerwarteten plötzlichen Tod übernahm seine Bäuerin Christl Bitsch-Leidmann die Veranwortung für die Fröschlbauern mit derzeit 28 Personen im Alter von 5 bis 95 Jahren.

Mit vielen historischen Fahrzeugen wie Leiterwagen, Hand-und Schubkarren und zahlreichen historischen Werkzeugen und bäuerlichen Gebrauchsgegenständen zeigen die Fröschlbauern althergebrachte Arbeiten und traditionelles Brauchtum:

  • Flegeldreschen von Getreide
  • Verspinnen von Schafwolle auf Spinnrad und Handspindel
  • Dengeln von Sensen
  • Fertigen von Besen- und Rechenstielen auf der Schnitzelbank
  • Schärfen von Sägen, Beilen und Messern auf Feil- und Schleifbock
  • Flechten von Körben aus Weidenruten
  • Binden von Kränzen aus Wiesenblumen
  • Basteln von kleinen Schmuckstücken aus Holz und Leder
  • Heilkräuter
  • Hufeisenwerfen
  • Brotbacken im originalgetreuen Lehmbackofen
  • Zubereitung von Kesselgerichten nach original mittelalterlichen Rezepten am offenen Feuer durch die Kuchldirn

Fröschlbauern

Wer Glück hat, bekommt eine Kostprobe von verschiedenen bäuerlichen Schmankerln wie z.B. einem Schmalzbrot, sowie von eingelegten Schnäpsen als Gesundheitselexier.

So manchen Besuchern werden im Kräuterwasser des Holzzubers die Füße gewaschen und mit Hilfe der Wahrsagerin kann so mancher einen Blick in seine Zukunft werfen.

Musik und Gesänge begleiten immer wieder spontan die bäuerlichen Arbeiten und verbunden mit den „Arbeitsklängen“ der verschiedenen Werkzeuge und Küchengeräte kommt es zu einem „harmonischen Zusammenspiel“, das die umstehenden Festbesucher vor dem Bauernlager begeistert.

Erntedank und Lichtmeß sind natürlich seit jeher wichtige Termine , die sich die Fröschlbauern bei einem traditonellen Bratlessen nicht entgehen lassen.

Kontakt:

Nähere Auskünfte zu den Fröschlbauern über
Christine Bitsch-Leidmann
08677 62279 und +49 175 8059050
 

 

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